Oplotnica

Die ausgesprochene Landstadt Oplotnica rühmt sich mit versteckten Naturschätzen, zu denen der einzigartige Tonalit von Pohorje gehört. In der Nähe von Cezlak finden wir den einzigen Fundort des grünen Marmors auf der Welt, der auch Tschislakit genannt wird und einer der schönsten Natursteine in Slowenien ist.

Oplotnica liegt im nordöstlichen Teil von Slowenien und erstreckt sich in der malerischen Landschaft unter den südöstlichen Abhängen von Pohorje auf 320 m bis 679 m ü. d. M. Die komplette Gestalt geben der Gemeinde Oplotnica 21 Weiler (Božje, Brezje, Čadram, Dobriška vas, Dobrova, Gorica, Koritno, Kovaški vrh, Lačna Gora, Malahorna, Markečica, Okoška Gora, Oplotnica, Pobrež, Prihova, Raskovec, Straža, Ugovec, Zg. Grušovje, Zlogona Gora und Zlogona vas). Sie reihen die landschaftlichen Merkmale aneinander und bilden die Gestalt der Landschaft.

Im Tal sind Landwirtschaft und Weinbau am meisten entwickelt. Die Abhänge von Lačna Gora, Fošt, Gorica und Okoška Gora, die sich langsam gegen Pohorje emporheben, sind aber mehr von Viehzucht und Forstwirtschaft geprägt. Da dieses Gebiet reich an Wasserquellen ist, waren einst auf diesem Gebiet viele Sägewerke mit Wasserantrieb, deren Reste wir noch heute sehen können,

Auf das Gebiet, das heute die Gemeinde Oplotnica umfasst, kamen Menschen schon im 3. Jahrtausend vor Christi. Das haben die letzten archäologischen Forschungen bewiesen. Hinweise über die Bevölkerung dieses Ortes stammen schon aus der römischen Zeit. Dieses Gebiet war nämlich schon vor zweitausend Jahren ein bedeutender Bereich, wo sich der ganze Verkehr und Handel aus Italien durch Norikum nach Panonien im Osten und umgekehrt kreuzte. Schon die Tatsache, dass über dieses Gebiet mehrere römische Straßen führten, sagt uns viel. Im Dorf Čadram (Ragando) war in den Römerzeiten ein Rast-Ort mit Gasthöfen. Hier wurden auch Statuen der Heidengötter Jupiter und Mitra und ein Heidentempel gefunden, der damals in der „Weißen Stadt“, einer ehemaligen römischen Siedlung, lag. Noch heute wird unter den Leuten davon gesprochen, dass sich die „Weiße Stadt“ von Straža bis Malahorna erstreckte und später versank.

In der neueren Geschichtsschreibung wird Oplotnica als wirtschaftliches Zentrum erstmals 1182 erwähnt. Bis 1782 war es Eigentum des Klosters von Žiče. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Dorf wegen des Holzgewerbes, Handels, und Steinbruchs im naheliegenden Cezlak in eine größere rural gebildete Siedlung, die heute nach der Besiedlungsdichte zu den dicht besiedelten Gebieten gehört. Auf dem höchstliegenden Teil der Gemeinde befindet sich Magma-Gestein, ein Tiefgestein, Tonalit genannt, das in Cezlak über Oplotnica gewonnen wird. Unmittelbar am Steinbruch liegt Tschislakit (grünes Tiefgestein), dessen einziger Fundort Cezlak bei Oplotnica liegt. Tschislakit ist ein etwas weniger beständiges Gestein, qualitätsvollere Fundorte wurden aber bis jetzt nicht entdeckt.

Im Zentrum von Oplotnica können Sie das Schloss besichtigen, in unmittelbarer Nähe den Park mit dem Waschplatz. Zur Besichtigung sind sehr interessant auch die schwarze Küche bei der Kirche der Hl. Barbara, die romanische Kirche der Hl. Mutter Gottes auf Prihova, die Kirche des Hl. Johannes des Taufers in Čadram und die Kirche des Hl. Nikolaus.
 

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