Vitanje

Vitanje liegt unter den Südabhängen von Pohorje. Das Gemeindezentrum rühmt sich mit einem alten Marktkern, der kompakt gebaut ist. Architektonisch interessante Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, zeugen von einer ehrwürdigen Vergangenheit. In den historischen Quellen wird der Markt erstmals im Jahr 1306 erwähnt, so dass Vitanje im Jahr 2006 ehrwürdige 700 Jahre Marktrechte zu verzeichnen hatte.

Das gesamte Gebiet des heutigen Vitanje umfasst vor allem die Berglandschaft auf den Abhängen des westlichen Teils von Pohorje und die Verlängerung der Karawanken. Diese Gebirgszüge scheidet ein Taleinschnitt. Das ist ein Teil der Verwerfungslinie, die vom Labot-Tal durch das Kesseltal von Slovenj Gradec verläuft und sich in das Panonische Becken zieht. In der Gegend von Pohorje erhebt sich am höchsten Rogla (1517 m), hoch sind aber auch der westlich von Rogla verlaufende Bergrücken Kraguljšča (1491 m) und Glažutske planine (1458 m). Zum Ende der Karawanken gehört auch Paški Kozjak, auf dem ein beliebter Bergsteigerpunkt Basališče (1272 m), und Stenica (1091 m), das ein bekannter Aussichtspunkt ist, liegen. Im Unterschied zum Karawankenende, wo es fast kein Wasser gibt, sind die Berge und Hochflächen von Pohorje von hoch entspringenden Bächen eingeschnitten, die eine große Bedeutung für die Versorgung des breiteren Gebiets mit Trinkwasser haben. Der erwähnte Taleinschnitt hatte wegen den Naturgegebenheiten schon in der antiken Zeit eine Verbindungsbedeutung im Verkehr. Die Marmorblöcke, die bei einigen älteren Häusern für Schwellen verwendet wurden und die gefundenen Grabplatten weisen darauf hin, dass hier früher schon ein bedeutendes Zentrum, die Siedlung Upellae stand. Sie war damals ein römisches Mansio (Stützpunkt) auf der bedeutenden Straßenverbindung zwischen Celea und Colacium und Virunumum in Kärnten war. So sollte der Name Vitanje nur die slowenische Übersetzung des Wortes mansio sein.

Die Phantasie regt auch die Verbindung mit »WEITENSTEIN« an, was Vitus Stein bedeutet. In der Nähe von St. Vid auf Hudinja war schon in der Römerzeit und wahrscheinlich noch früher ein reiches Marmor-Vorkommen, wovon auch die archäologische Ausgrabungen zeugen. Besonders interessant sind die Namen der Siedlungen Zgornji und Spodnji Brezen, die auf die vulkanische Abstammung des Massivs von Paški Kozjak deuten.

Die Slowenen besiedelten dieses Gebiet im 6. Jahrhundert. Nach dem Verlust der slowenischen Selbstständigkeit kam es unter die fränkische Herrschaft des großen römisch-deutschen Kaiserreichs. Ende des 10. Jahrhunderts kam das Gebiet in den Besitz des Grenzgrafen von Savinja Wilhelm Breže – Selški und Ende des 11. Jahrhundert unter das Bistum von Krško. Der Ort Vitanje wurde damals Verwaltungszentrum eines umfangreichen Gebiets, da die Bischofe von Krško hier ihre Ministeriale hatten, aus denen sich später die Familien der Grundherrschaft von Vitanje entwickelten. Diese bauten zwei Burgen auf.

Der alte Marktkern und der Markt werden erstmals 1306 erwähnt. Er hat eine Trichterform und einst eine Mauer mit einer Tür oben bei der Brücke über die Hudinja und einer Tür unten. Am Außenteil der Siedlung überwiegen Erdgeschosshäuser, an der Hauptstraße kompakte Ein- und Zweistockhäuser. Die Dachfirste verlaufen meist parallel mit der Straße. Die klassizistischen Portale stammen aus dem 19. Jahrhundert, als die Wirtschaft im Ort erfolgreich war.

Die Leute sind stolz, wenn im Ort, wo sie leben, auch eine bekannte Persönlichkeit gelebt hat. Auch die Bewohner von Vitanje können stolz sein, da in letzter Zeit der Name von Herman Potočnik Noordung immer bekannter wird, der bedeutend auf dem Gebiet der Raketen-Technologie und ein europäischer Pionier der Raumschifffahrt und ihrer Technologien ist.

In Vitanje können Sie den Getreidespeicher von Beškovnik, die Alte Burg und die Neue Burg, Pfarrkirche der Hl. Petrus und Paulus, Kirche der Mutter Gottes auf na Hriberca, das Dorf Rakovec besichtigen.
 


 

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